Veraltetes System „DIPSY-Lehrer“ muss dringend ersetzt werden

1.440 Geister-Lehrkräfte – Euer Ernst?!

Landesschülerbeirat Presse |
• Landesschülerbeirat ist entsetzt über 1.440 Geister-Lehrkräfte
• Der LSBR hat bereits im August 2024 Unstimmigkeiten im Haushalt festgestellt
• Anfrage des LSBR hierzu blieb unbeantwortet
• Veraltetes System „DIPSY-Lehrer“ muss dringend ersetzt werden
• Aufbauplan ist richtige Entscheidung des Kultusministeriums
• Fokus des Aufbauplans muss auf den SBBZ, WRS, RS & GMS liegen
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Der Landesschülerbeirat (LSBR) zeigt sich entsetzt darüber, dass über einen Zeitraum von
mehr als 20 Jahren rund 1.440 Lehrkräftestellen als besetzt galten, obwohl diese tatsächlich
unbesetzt waren. Es ist nicht nachvollziehbar, wie Lehrkräfte über zwei Jahrzehnte hinweg in
den Systemen geführt wurden, ohne jemals unterrichtet zu haben.
„Baden-Württemberg hat über 20 Jahre hinweg 1.440 Geister-Lehrkräfte beschäftigt – dass
das ein bloßes Versehen gewesen sein soll, ist für uns nicht überzeugend“, so Joshua Meisel,
Vorsitzender des Landesschülerbeirats.

Bereits im August 2024 hatte der LSBR Unstimmigkeiten bei den nicht abgerufenen
Haushaltsmitteln im Kultusministerium festgestellt. Die daraufhin gestellte Anfrage blieb
unbeantwortet. Die heutigen Enthüllungen legen nahe, warum das Ministerium seiner
gesetzlichen Informationspflicht gegenüber dem Landesschülerbeirat nicht
nachgekommen ist.

Ebenfalls hatte der LSBR gemeinsam mit anderen Interessenvertretungen im November
2024 einen zusätzlichen Bedarf von 1.500 Lehrkräftestellen festgestellt – eine Zahl, die
erschreckend nah an den nun aufgedeckten 1.440 Geisterstellen liegt.
Das vom Kultusministerium genutzte System „DIPSY-Lehrer“ ist veraltet und wird in keinem
anderen Bundesland mehr eingesetzt. Der aktuelle Vorfall zeigt deutlich, dass dieses System
nicht mehr den Anforderungen einer modernen Schulverwaltung entspricht und dringend
abgelöst werden muss.

Der vom Kultusministerium angekündigte Aufbauplan ist eine notwendige und richtige
Reaktion auf die bekannt gewordenen Missstände. Innerhalb dieses Plans muss der Fokus
jedoch klar auf jenen Schularten liegen, die vom Lehrkräftemangel besonders betroffen sind
– allen voran den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ),
Werkrealschulen (WRS), Realschulen (RS) & Gemeinschaftsschulen (GMS).

 

Hier zur PDF!

 

Kontakt zum Landesschülerbeirat
Pressesprecherin | Esmeralda Temizyüz
presse@lsbr.de
+49 172 7388816
Vorsitzender | Joshua Meisel
vorsitz@lsbr.de
+49 172 3467697
Geschäftsstelle | Landesschülerbeirat
Silberburgstraße 158
70178 Stuttgart

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