Landesschülerbeirat begrüßt Konzepte zur Öffnung und rät zum vorausschauenden Handeln

PM 14/010

Der Landesschülerbeirat begrüßt die stufenweise Öffnung der Grundschulen, der weiterführenden Schulen mit den Klassenstufen 5 und 6 sowie der Abschlussklassen. Diese Maßnahmen kommen einem Großteil der Schülerschaft zugute. Eine agile Vorgehensweise ist entscheidend für die Nachhaltigkeit der Strategie.

“Die Konzepte geben Schülerinnen und Schülern eine Perspektive”, so David Jung, Vorsitzender des Landesschülerbeirats. Nicht nur die Qualität des Unterrichts wird durch Präsenz angehoben, auch das Gemeinschaftsgefühl profitiert davon. “Es wird oft unterschätzt, wie wichtig das Sozialleben für Kinder und Jugendliche ist.”, betont Elisabeth Schilli, Pressesprecherin des Landesschülerbeirats.

Der Landesschülerbeirat sieht die Situation jedoch auch mit großen Bedenken. David Jung warnt vor der erhöhten Gefahr, besonders hinsichtlich der Virus-Mutationen. “Wir dürfen auf keinen Fall eine dritte Welle riskieren”, so Jung. Lockerungen müssen bei steigenden Zahlen schnell und unkompliziert wieder gestrichen werden, um Infektionsketten gleich zu Beginn zu brechen. Hierfür braucht es konkrete Grenzwerte, die im Vorhinein festgelegt werden. “Die Orientierung muss an Inzidenzwerten erfolgen, nicht am Bauchgefühl”, so Schilli.