Landesschülerbeirat bemängelt die Vorbereitung auf den ersten Schultag

PM 14/008

Viele Schulen konnten am Montag nicht mit dem digitalen Unterricht anfangen, da mehrere Server überlastet waren und deshalb zusammenbrachen. Dies ist jedoch keine Überraschung. „Es war klar vorauszusehen, dass es heute zum offiziellen Schulbeginn eine erhöhte Nutzung geben wird und Zuständige hatten genug Zeit, sich darauf vorzubereiten“ kritisiert die Pressesprecherin Elisabeth Schilli. Die Notwendigkeit eines funktionierenden Onlineunterrichts ist schon seit über 7 Monaten
bekannt.

Wie bereits mehrfach vom Landesschülerbeirat und anderen Verbänden gewarnt, hätte der Ausbau von Kapazitäten vorangetrieben werden müssen. Diese Warnungen wurden aber stets ignoriert. „Wir fordern bereits seit den Herbstferien teilweise Onlineunterricht, um die breitflächige Nutzung der Plattformen zu testen und gegebenenfalls auf Mängel zu reagieren. Dieser wurde allerdings vehement abgelehnt“ so David Jung, Vorsitzender des Landesschülerbeirats. Diese Versäumnisse müssen schleunigst behoben werden. Die angekündigten Besserungen sollten so schnell wie möglich merkbar sein, sodass die Learning Management Systems und Lernplattformen auch ihren Zweck erfüllen können. Schülerinnen und Schüler haben schon genug Unterrichtsinhalte verpasst und dürfen nicht noch weiter abgehängt werden. Erst recht nicht auf Kosten von Versäumnissen dieser Art.