Landesschülerbeirat fordert langfristige Strategie

PM 14/007

Die hohen Infektionszahlen haben die Schulschließung dringend nötig gemacht. Dementsprechend begrüßt der Landesschülerbeirat die Entscheidung, Schulen jetzt schon ab den 16. Dezember zu schließen. Diese Entscheidung kommt allerdings reichlich spät. Die hohen Infektionszahlen waren vorauszusehen und die Forderung nach Konzepten für diesen Fall steht schon länger im Raum, wurde aber nicht wahrgenommen.

„Wir könnten schon längst ein funktionierendes Homeschooling System haben, hätten wir es rechtzeitig eingeführt, damit sich alle Beteiligten daran gewöhnen können“ kritisiert die Pressesprecherin des Landesschülerbeirats Elisabeth Schilli. Dadurch wäre es jetzt möglich mit den Schülerinnen und Schülern Unterricht zu machen, anstatt die Ferien fünf Tage zu verlängern und noch mehr Stoff zu versäumen als ohnehin schon. „Natürlich funktioniert der Onlineunterricht nicht reibungslos, das wird sich aber auch nicht ändern, wenn er nicht praktiziert wird“ so David Jung, Vorsitzender des Landesschülerbeirats.

„Die Pandemie wird uns noch länger beschäftigen aber wir können nicht bis zu ihrem Ende einfach Dauerferien einführen“ so Elisabeth Schilli. Die versäumten Konzepte müssen jetzt nachgearbeitet werden, damit es nach den Ferien direkt weiter gehen kann. „Das bedeutet Ferien für die Schülerinnen und Schüler, aber keine Ferien für das Kultusministerium“ betont David Jung.